Jahreslosung 2010
Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht!
Glaubt an Gott und glaubt an mich!
(Johannes 14,1)
Es ist Jesus selber, der uns beim Übergang in ein neues Jahr zuruft: Bangemachen gilt nicht! Ihr werdet nicht in Angst und Schrecken versetzt. Angst ist ja immer ein schlechter Ratgeber. Vor Kurzem sagte mir der Herr: “Wovor Du Angst hast, das kannst Du nicht beherrschen.” Angst soll man bei Ihm loswerden und dafür Kraft und Mut empfangen … “Fürchtet Euch nicht!” Dies ist ja auch die Weihnachtsbotschaft der Engel.
Glaube! Das ist die Aufgabe in diesem Jahr. Das muss mehr beachtet, das muss neu geübt werden. Die alte Jahreslosung hat uns ja schon darauf vorbereitet: Alle Dinge sind möglich bei Gott! Parallel dazu sagt Jesus: Alle Dinge sind möglich dem, der glaubt. Wir führen das Wort “glauben” häufiger im Mund, als uns bewusst ist – manchmal eher negativ: “Ich glaube, da wird nichts draus – ich glaube, ich krieg ne Erkältung”. Wir müssen wohl besser auf unsere Worte achten. Sie sollen Glauben ausdrücken – mir selber, Anderen und Gott gegenüber. Wie ernst nimmt doch Jesus unser Sprechen! Welche Macht gibt er unseren Worten! Etwa, wenn er sagt: “Wer zu diesem Berg spräche: Heb dich und wirf dich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, dass geschehen werde, was er sagt, so wird’s ihm geschehen” (Markus 11,23). Das sind starke Worte, die umgesetzt werden wollen. Gedankliche Zustimmung reicht da nicht!
Die Herausforderung an mich und an Euch heißt: Welchen “Berg”, welche “Berge” haben wir demnächst ins Meer zu versenken? Sicherlich Berge von Furcht und negativen Erwartungen, aber wohl auch ganz konkrete Schwierigkeiten und Hindernisse. Ich empfinde: Jesus wartet geradezu auf Gelegenheiten, wo er mir und Dir sagen kann: “Dein Glaube hat Dir geholfen! Geh hin in Frieden!”
In diesem Sinn wünsche ich Euch allen eine gesegnetes Jahr 2010!
Euer Gotthold Tom Karrer
(Pfr. i.R. und 1. Vorsitzender der GGE Südbayern)
