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	<title>GGE Südbayern e.V.</title>
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	<description>Geistliche Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche</description>
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		<title>Ergänzung der Kirchenverfassung</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 19:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>brigitte.fietz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Theologische Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenverfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Pfarrerinnen und Pfarrer, liebe Mitarbeitende in den Gemeinden / Kirchenvorständen, Vor einigen Wochen kam per Brief von der evang. Landeskirche in Bayern die Bitte an die Kirchenvorstände, über eine Ergänzung der Kirchenverfassung zum Thema „Christen und Juden“ zu beschließen. Vermutlich wird das in vielen Kirchenvorständen im September oder Oktober geschehen. Einige Pfarrerinnen und Pfarrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Pfarrerinnen und Pfarrer,<br />
liebe Mitarbeitende in den Gemeinden / Kirchenvorständen,<br />
Vor einigen Wochen kam per Brief von der evang. Landeskirche in Bayern die Bitte an die Kirchenvorstände, über eine Ergänzung der Kirchenverfassung zum Thema „Christen und Juden“ zu beschließen. Vermutlich wird das in vielen Kirchenvorständen im September oder Oktober geschehen.<br />
Einige Pfarrerinnen und Pfarrer haben als Mitarbeitende der Geistlichen Gemeindeerneuerung (GGE) in Bayern nun eine eigene Stellungnahme zur geplanten Änderung der Kirchenverfassung herausgegeben. Die <a href='http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/stellungnahme_kverf_lang.pdf'><strong>lange Version (PDF)</strong></a> ist zur Vorbereitung einer KV Sitzung gedacht, die <a href='http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/08/stellungnahme_kverf_k.pdf'><strong>Kurzfassung (PDF)</strong></a> als Beschlussvorlage.<br />
Ich würde mich freuen, wenn Sie in Ihrem Kirchenvorstand unsere Fassung mitdiskutieren.<br />
Noch einige ruhige Ferientage und Shalom wünscht<br />
Pfr. Andreas Zwölfer (Friedenskirche Ansbach)</p>
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		<title>Abendgottesdienst in Augsburg beendet</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 20:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.hradetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Augsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Rückblick von Gottfried Limpert Nach über 21 Jahren hat der monatliche charismatische Gottesdienst in Augsburg sein Ende gefunden. Im Februar 1989 hatte Pfarrer Friedrich Aschoff den Anstoß dazu gegeben, nachdem immer mehr Augsburger nach Kaufering zum Abendgottesdienst gepilgert waren. Am Ende nach fast 20 Jahren wanderte dieser &#8220;Anna-Gottesdienst&#8221; nach St. Jakob aus, weil die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Rückblick von Gottfried Limpert</em><br />
Nach über 21 Jahren hat der monatliche charismatische Gottesdienst in Augsburg sein Ende gefunden. Im Februar 1989 hatte Pfarrer Friedrich Aschoff den Anstoß dazu gegeben, nachdem immer mehr Augsburger nach Kaufering zum Abendgottesdienst gepilgert waren. Am Ende nach fast 20 Jahren wanderte dieser &#8220;Anna-Gottesdienst&#8221; nach St. Jakob aus, weil die zentrale St. Annakirche derzeit einer radikalen Renovierung unterzogen wird. Pfarrer Volker Nickel gab nun die Leitung des Gottesdienstes nach 11 Jahren an das Team zurück. Doch leider wurde bislang kein Nachfolger gefunden, der den Gottesdienst im Sinne der GGE weiterführen könnte. Viele Mitarbeiter und Besucher drückten ihr tiefes Bedauern darüber aus. Vor allem der starken Lobpreisgruppe unter der Leitung von Irene Sperr trauern viele nach. Eine Hoffnung bleibt, dass doch noch etwas Neues dieser Art entstehen möge, wo Christen aus allen möglichen Gemeinden und Freikirchen in der Stadt zusammenkommen und so ein Stück Leib Christi in Augsburg repräsentieren.</p>
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		<title>Jugendtagung I</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 17:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.hradetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweise]]></category>
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		<category><![CDATA[Tagung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 31.10-4.11.2010 findet wieder die Jugendtagung für 14-17jährige im Jugendhaus Elias bei Sonthofen statt. Dieses Jahr steht die Tagung unter dem Motto &#8220;Beziehungskisten&#8221;. Nähere Informationen und den Anmelde-Flyer zum Runterladen gibt es bei www.jugendtagung.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jugendtagung.de"><img class="alignleft" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Jugendtagung I: Beziehungskisten" src="http://www.jugendtagung.de/pics/tagung1_2010/logo.jpg" border="0" alt="Jugendtagung I: Beziehungskisten" width="348" height="208" /></a></p>
<p>Vom 31.10-4.11.2010 findet wieder die Jugendtagung für 14-17jährige im Jugendhaus Elias bei Sonthofen statt. Dieses Jahr steht die Tagung unter dem Motto &#8220;Beziehungskisten&#8221;. Nähere Informationen und den Anmelde-Flyer zum Runterladen gibt es bei <a title="jugendtagung.de" href="http://www.jugendtagung.de" target="_blank"><strong>www.jugendtagung.de</strong></a></p>
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		<title>GGE-Jugendportal schließt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 14:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.hradetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>

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		<description><![CDATA[Das GGE-Online-Portal für Jugendliche Jesusgeneration.de schließt demnächst seine Pforten. Im Jahr 2000 startete die christliche Internet-Community mit dem Ziel, jugendliche Christen im deutschsprachigen Raum zu vernetzen.  Was im Zeitalter von Facebook &#38; Co für viele Internet-Nutzer alltäglich geworden ist, war damals noch Zukunftsmusik. Bastian Liebold, einer der Gründer, zieht ein positives Resümee. So wurden mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-133 alignleft" title="head_leiste_1k" src="http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/07/head_leiste_1k.png" alt="" width="387" height="83" /></p>
<p>Das GGE-Online-Portal für Jugendliche <strong><a title="www.jesusgeneration.de" href="http://www.jesusgeneration.de" target="_blank"><em>Jesusgeneration.de</em></a></strong> schließt demnächst seine Pforten. Im Jahr 2000 startete die <strong>christliche Internet-Community mit dem Ziel, jugendliche Christen                 im deutschsprachigen Raum zu vernetzen.  Was im Zeitalter von Facebook &amp; Co für viele Internet-Nutzer alltäglich geworden ist, war damals noch Zukunftsmusik. Bastian Liebold, einer der Gründer, zieht ein positives Resümee. So wurden mit Hilfe des Netzwerkes </strong>Mitarbeiterkonferenzen ins Leben gerufen, missionarische Einsätze  initiiert und viele Kontakte zwischen Christen in unterschiedlichen  Regionen in Deutschland hergestellt.</p>
<p>Heute lohnt es sich allerdings nicht mehr, ein eigenes christliches Portal zu betreiben &#8211; längst haben christliche User in den säkularen Foren ihre eigenen Online-Communities geschaffen und sind gleichzeitig mit den &#8220;normalen&#8221; Usern vernetzt. Auch wenn Jesusgeneration.de nun dicht macht, ist es erfreulich, wenn Christen keine geschlossenen Parallelwelten bilden, sondern die allgemeinen Netzwerke nutzen.</p>
<p>Vielen Dank an das Team und den Unterstützern von Jesusgeneration.de &#8211; Ihr habt der Generation Web 1.0 eine starke Plattform ermöglicht, die es sonst nicht gegeben hatte.</p>
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		<title>Kongress: “Gemeinde im Aufbruch”</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 07:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.hradetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungshinweise]]></category>
		<category><![CDATA[afg]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeindeentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 7. – 9. Oktober 2010 findet in Neuendettelsau ein interessanter Kongress zum Thema &#8220;Gemeinde im Aufbruch &#8211; Missionarische Gemeindeentwicklung inTeam&#8221; statt: Gabenorientierte Arbeit in kleinen Teams hat große Wirkung. Deshalb gehört Teamarbeit zu den wesentlichen Faktoren, die das Wachstum der Gemeinde fördern. Eine Schlüsselfrage für die ehrenamtlichen Engagierten heißt: An welcher Stelle kann ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_118" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/afg-logo-e1277883486936.jpg"><img class="size-full wp-image-118" title="afg-logo" src="http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/afg-logo-e1277883486936.jpg" alt="" width="180" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Veranstalter: Amt für Gemeindedienst Nürnberg</p></div>
<p>Vom 7. – 9. Oktober 2010 findet in Neuendettelsau ein interessanter Kongress zum Thema &#8220;Gemeinde im Aufbruch &#8211; Missionarische Gemeindeentwicklung inTeam&#8221; statt:</p>
<blockquote><p>Gabenorientierte Arbeit in kleinen Teams hat große Wirkung. Deshalb gehört Teamarbeit zu den wesentlichen Faktoren, die das Wachstum der Gemeinde fördern.</p>
<p>Eine Schlüsselfrage für die ehrenamtlichen Engagierten heißt: An welcher Stelle kann ich mich entwickeln     und zur Gemeindeentwicklung beitragen? Die Hauptberuflichen stehen vor der     Herausforderung: „Was brauchen Ehrenamtliche von mir oder von anderen, um ihre Gaben zu entdecken und sie im passenden Team zu entfalten?</p>
<p>Diese Sicht entspricht dem Neuen Testament: Leitbild ist nicht der tragische Held, der sich maßlos verausgabt, sondern     die effektive Kooperation in einem gut eingespielten Team. Gemeindeentwicklung geschieht in einer Weggemeinschaft, nicht im Alleingang.</p>
<p>Teamgeist statt Einzelkämpfertum ist gefragt, die Lust, in einer Atmosphäre des Vertrauens gemeinsame Sache zu     machen: Missionarische Gemeindeentwicklung „inTeam“.</p>
<p>Beim zweiten Kongress „Gemeinde im Aufbruch“ befassen wir uns mit folgenden Fragen:</p>
<ul>
<li>Wie wächst Kirche im Kraftfeld des Geistes Gottes?</li>
<li>Welche Rolle spielt dabei gabenorientierte Teamarbeit?</li>
<li>Wie glückt das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamtlichen?</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Weitere Informationen gibt es unter <a title="http://www.gemeinde-im-aufbruch.de" href="http://www.gemeinde-im-aufbruch.de" target="_blank">http://www.gemeinde-im-aufbruch.de</a></p>
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		<title>Nichts ist unmöglich &#8211; Intensivseminar mit Peter und Tricia Hindley</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.hradetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungshinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweis]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 22. bis 25. Juli 2010 findet in Neuendettelsau ein Seminar mit Peter und Tricia Hindley aus England statt. Hier ein kurzer thematischer Überblick: Sollte Gott tatsächlich in meinem Leben das ändern, wonach ich mich so lange schon sehne? Wird Gott dort eingreifen, wo jeder Mensch aufgibt? Kann er all das Schlimme in meiner Familie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 22. bis 25. Juli 2010 findet in Neuendettelsau ein Seminar mit Peter und Tricia Hindley aus England statt. Hier ein kurzer thematischer Überblick:</p>
<p>Sollte Gott tatsächlich in meinem Leben das ändern, wonach ich mich so lange schon sehne? Wird Gott dort eingreifen,<br />
wo jeder Mensch aufgibt? Kann er all das Schlimme in meiner Familie zu einem Segen werden lassen? Wie lerne ich auf ihn zu warten und nicht zu verzweifeln? Mit all den „Unmöglichkeiten“, vor denen wir uns im Leben wiederfinden, wollen wir den Blick nach oben richten. Verzweifelt, frustriert oder einfach voller Sehnsucht werden wir mit dem, was in unseren Herzen ist, zu ihm kommen. GOTT gibt gern. So erwarten wir von Hoffnung und Glauben neu erfüllt zu werden und durch Jesus Christus Heilung in unserem ganzen Sein zu erfahren.</p>
<p>Die Referenten, Co-Pastoren einer Gemeinde an der Südküste Englands, haben schon mehrfach bei Seminaren der<br />
geistlichen Gemeindeerneuerung in der Evang. Kirche geleitet. Das Seminar wird übersetzt.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie in der Einladung, die Sie unten auf dieser seite herunterladen können.</p>
<p><a href="http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/Flyer-Hindley-Seminar-2010.pdf">Flyer-Hindley-Seminar-2010</a> (PDF)</p>
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		<title>Das Kreuz mit dem Kreuz</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 13:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.hradetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologische Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Karfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine etwas verspätete Reminiszenz zur Karfreitagspredigt Kürzlich telefonierte ich mit einer Bekannten. Sie war am Karfreitag mal wieder im Gottesdienst. Ihre Reaktion: „Das kann man vergessen. Der Pfarrer war ja selber hilflos. Er hatte das größte Problem mit dem Kreuz. Was soll man da mit nehmen?“ Hat die gute Frau nun einfach Pech gehabt, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine etwas verspätete Reminiszenz zur Karfreitagspredigt</strong></p>
<div id="attachment_39" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/karrer.jpg"><img class="size-full wp-image-39" title="karrer" src="http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/karrer.jpg" alt="Pfr. i.R. Gotthold Tom Karrer" width="150" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Pfr. i.R. Karrer</p></div>
<p>Kürzlich telefonierte ich mit einer Bekannten. Sie war am Karfreitag mal wieder im Gottesdienst. Ihre Reaktion: „Das kann man vergessen. Der Pfarrer war ja selber hilflos. Er hatte das größte Problem mit dem Kreuz. Was soll man da mit nehmen?“ Hat die gute Frau nun einfach Pech gehabt, ist an den Falschen geraten, oder ist das symptomatisch?</p>
<p>Nun, manche Theologen haben tatsächlich Probleme mit dem Kreuz Jesu . Das Wort vom Kreuz ist ihnen nicht gerade eine Torheit, aber doch eine Verlegenheit und beileibe keine Gotteskraft  Ich höre gelegentlich, dass man so was dem modernen Menschen nicht mehr zumuten kann. Was, bitte kann dem modernen Menschen nicht mehr zugemutet werden? Boshaft  möchte ich fragen, ob  die christliche Botschaft überhaupt noch dem modernen Menschen zugemutet werden kann.</p>
<p>Ich bin naiv genug, daran zu erinnern, dass das Kreuz für alle neutestamentlichen  Zeugen von zentraler Bedeutung ist. Paulus: „Ich beschloss unter euch nichts zu wissen, als Jesus den Gekreuzigten…wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit… das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen die verloren gehen, uns  aber eine Gotteskraft“. Die Synoptiker stellen die Kreuzigung dar und liefern eine starke Deutung: Der Vorhang im Tempel zerriß. Das bedeutet doch : Jetzt ist der Zugang zu Gott offen  Der Hebräerbrief stellt das Kreuz als endgültiges und letztgültiges Opfer dar. Ich könnte die Reihe der Belege fortsetzen</p>
<p>Was ist das Problem an dieser Kernaussage des NT? Will jemand dagegen setzen, ein liebender Gott brauche dass Kreuzesgeschehen nicht, so hat er damit recht. Das Kreuz ist wahrlich keine Erfindung Gottes sondern der Menschen. Das Kreuz hat seine Bedeutung darin, was der liebende Gott aus der Kreuzigung seines Sohnes gemacht hat : Erlösung der Menschheit, Neuer Bund mit allen Menschen („Blut des Bundes“). Wer das ausklammert, setzt seine Willkür an die Stelle der Gegebenheiten. Das Problem liegt zum Teil darin dass der Rationalismus mit dem Kreuz nichts anfangen kann – es passt nicht in sein Menschenbild und passt nicht in sein Gottesbild. Leider gibt es  Theologen die immer noch -oder wieder neu unkritisch einem oberflächlichen Rationalismus anhängen.</p>
<p>Das Kreuz ist allerdings wirklich ein Problem, wenn es so dargestellt wird, als habe sich Jesus als Sühneopfer dargebracht um den Zorn Gottes zu stillen. Das ist in der Tat dem modernen Menschen nicht zuzumuten. Leider gab es solche Deutungen (Gesangbuchlieder zur Passion!) &#8211; und gibt sie vielleicht immer noch. Aber sie sind vom NT her  nicht haltbar. Hier ernte ich vielleicht Widerspruch, denn Paulus spricht  in Röm. 3, 25 tatsächlich von Jesus als  Sühnemittel .Aber der Sinn der Stelle ist doch: Wenn schon Sühnemittel , dann präsentiert Gott selber Jesus als solches und gerade nicht: Jesus präsentiert sich Gott als Sühnemittel. Die neutestamentlichen Zeugen kennen Jesaia 53  und beziehen sich zum Teil ausdrücklich darauf. Dort heißt „Wir dachten, er wäre von Gott geschlagen und gemartert…“ Das wird im weiteren Textverlauf als Fehldeutung erklärt. Schon von daher konnten sie nicht zu der Aussage kommen, dass Gott  seinen Sohn stellvertretend für die Menschen geopfert habe. Immer ist es nach ihrer Aussage der Mensch, der Versöhnung braucht, nicht Gott! Von Gott  in den verschiedenen Texten die Initiative zur Versöhnung und zum Heil der Menschen aus und er benutzt ausgerechnet das Kreuz, dieses von Menschen erfundene und gebrauchte Marterwerkzeug um zum Ziel zu kommen.</p>
<p>Der diesjährige Predigttext 2. Kor. 5, 16 -21 ist in dieser Hinsicht die passende Auslegung des Kreuzesgeschehens. Paulus sagt, dass er Christus  nicht mehr „fleischlich“ kenne. Das heißt doch er kennt ihn nicht mehr (nur) als gescheiterten, gottverlassenen , verfluchten religiösen Führer Ich denke es ist trotzdem nicht verkehrt auch in einer Predigt einen Moment bei der „fleischlichen“ Sicht zu verweilen und Parallelen zu heutigen Leidenden und Gescheiterten zu ziehen. Nur darf man dabei  nicht stehen bleiben, sonst verpasst man den Kern des Geschehens.  Paulus’ neue Erkenntnis des Kreuzes: „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber“. Paulus mag auch gewusst haben, dass die führenden Juden den Römer Pilatus zur Kreuzigung geradezu genötigt haben um Jesus selbst als Märtyrer ungeeignet zu machen. Er erwähnt das nicht  Für Ihn ist entscheidend, dass Gott in diesem Geschehen gegenwärtig war – er sagt nicht, dass Gott das Kreuz inszeniert hat (das sagt meines Erachtens kein ntlicher Zeuge – es wurde von Menschen inszeniert. Es ist ein Ausdruck der Feindschaft gegen Gott und der hat es  zu einem Werk der Versöhnung gemacht. Gott hat als Mensch in Jesus etwas auf sich genommen, was ihm total fremd war, was aber leider zum Menschsein gehörte nämlich Sünde, Gottesferne, Gottlosigkeit, Sinnlosigkeit – für Jesus  eine unerhört neue Erfahrung. Dafür gab er uns, was wir so nicht kannten: Einklang mit Gott, Friede Versöhnung. Das meint der Satz: Er hat den, der von keiner Sünde wusste für uns zur Sünde gemacht,  damit wir würden die Gerechtigkeit. Dieser Rollentausch, diese Verwandlung ist der „Clou“ des Geschehens. Das Wort „Stellvertretung“ das traditionell verwendet wird trifftt die Sache nicht genau. Es ist die totale Identifikation Jesu mit unserem „Sosein“ und gerade in dieser Identifikation geschieht die entscheidende Verwandlung, weil Gott selber darin der Handelnde ist. Die Inkarnation kommt im Kreuz zu ihrem Ziel. Ein exemplarisches Geschehen für die ganze Menschheit. Ein Geheimnis das rational nicht ganz entschlüsselt werden kann.</p>
<p>Die Konsequenz daraus: Lasst Euch versöhnen mit Gott! Wir sind Botschafter der Versöhnung. Wenn ich das nicht nur kognitiv, sondern umfassend annnehme wirkt es sich  lebensverändernd aus. Das kann man dem modernen Menschen durchaus zumuten und predigen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass auch Intellektuelle  das akzeptieren können und dafür. dafür dankbar sind. Theologen die damit Probleme haben sollten sich vielleicht  mal gründlich mit C.G. Jung beschäftigen oder mit einem Theologen der C.G. Jung verarbeitet hat:  Morton T Kelsey – nicht um das Geheimnis zu entschlüsseln, aber um ihm näher zu kommen.</p>
<p><em>Gotthold Karrer, Pfr. i.R., Buchloe</em></p>
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		<title>Pfingsten – das stiefmütterlich behandelte Fest</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 13:49:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.hradetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologische Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Heiliger Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Pfingsten]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachlese zu Pfingsten Pfingsten &#8211; das stiefmütterlich behandelte Fest Was ist denn am Pfingsten schon besonderes? Grillsaison eröffnet, Ausflugszeit, Heimatvertriebenentreffen. Kaum Bezug zum Kern des Festes. In der gesllschaftlichen Wahrnehmung ist das Fest eher eine Verlegenheit. Im Jahreskreis der christlichen Feste ist Weihnachten der Paukenschlag mit starkem gesellschaftlichen Echo. Karfreitag und Ostern sind schon leiser, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></p>
<div id="attachment_39" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><strong><a href="http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/karrer.jpg"><img class="size-full wp-image-39" title="karrer" src="http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/karrer.jpg" alt="Pfr. i.R. Gotthold Tom Karrer" width="150" height="195" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Pfr. i.R. Karrer</p></div>
<p>Nachlese zu Pfingsten</strong> <strong>Pfingsten &#8211; das stiefmütterlich behandelte Fest</strong></p>
<p>Was ist denn am Pfingsten schon besonderes? Grillsaison eröffnet, Ausflugszeit, Heimatvertriebenentreffen. Kaum Bezug zum Kern des Festes. In der gesllschaftlichen Wahrnehmung ist das Fest eher eine Verlegenheit. Im Jahreskreis der christlichen Feste ist Weihnachten der Paukenschlag mit starkem gesellschaftlichen Echo. Karfreitag und Ostern sind schon leiser, werden aber wahrgenommen. In der Bibel ist es gerade umgekehrt: Weihnachten war ganz leise &#8211; gesellschaftlich kaum wahrnehmbar. Karfreitag war öffentlich, aber ein Zeichen von Scheitern und Schande. Ostern spielte sich hinter verschlossenen Türen ab. Aber Pfingsten war ein Paukenschlag. Es brachte mindestens in Jerusalem Tausende auf die Beine und hatte unübersehbare Auswirkungen</p>
<p><strong>Pfingsten in der Schrift und in der kirchlichen Praxis</strong></p>
<p>Der Heilige Geist hat nach biblischem Befund eine zentrale Bedeutung. Warum hat das in der kirchlichen Lehre und Praxis eine so bescheidene Auswirkung? Schon in den Bekenntnisschriften kommt der Hl Geist eher mager weg. Da ist der viel zitierte Satz: &#8220;&#8230; ubi et quando visum est deo&#8221; Er ist wohl wahr, aber &#8211; verzeihung &#8211; er wir oft behandelt wie eine heilige Lotterie: Du kannst gewinnen, aber rechne eher mit einer Niete. Die römische Kirche hat im Sakrament der Firmung immerhin ein Ritual der Geistverleihung. Aber traut sie sich etwas daraus zu machen? Ich durfte Firmpate bei einem meiner Enkel sein und war erstaunt über den Inhalt der Firmliturgie. Warum wird so verschämt damit umgegangen? Wegen der zickigen Mädchen und Lausbuben an denen sowas vollzogen wird? In unserer Kirche kommt Geistvermittlung nur beiläufig vor. in Verbindung mit anderen Ritualen wie Taufe, Ordination. Der Heilige Geist hat schlichtweg keine zentrale Eigenbedeutung. Ich stelle das fest, ohne jemanden anklagen zu wollen. Ich hoffe, dass die wachsende Bedeutung des Begriffs &#8220;Spiritualität&#8221; eine Wandlung in Gang setzt.</p>
<p><strong>Eigene Erfahrung</strong></p>
<p>Vom theologischen Studium her war der Heilige Geist für mich eine Chiffre, er hatte keine praktische Bedeutung bis ich das Buch eines anglikanischen Kollegen las (Dennis Bennett, In der dritten Stunde), in dem er seine &#8220;Entdeckung&#8221; des Heiligen Geistes und seiner Gaben schildert. Ich hatte noch kein Drittel gelesen, das sagte etwas in mir: Das mußt du haben, koste es was es wolle. Heute ist mir klar, dass ich auf dem spirituellen Tiefpunkt war und unbewußt meine inner Leere ausfüllen wollte. Nun war es damals in den 70er Jahre schwer mit jemand darüber vernünftig theologisch zu reden. Heiliger Geist, gar Erfahrungen mit ihm &#8211; das war einfach kein Thema. Also nahm ich die beschriebene Erfahrung jenes Kollegen als Anleitung und begab mich in ein geistliches Abenteuer. Es verlief unspektakulär, vor allem fernab von allem Ekstatischen. Gewiß ich bat den Hl Geist mit einer Erwartung, wie nie zuvor mich zu erfüllen. Ich ließ mich darauf ein, in einer mir unbekannten Sprache zu reden (Luherdeutsch &#8220;in Zungen reden&#8221;) und tu das immer noch zu meiner Erbauung.</p>
<p>Das löste eine Veränderung aus &#8211; ganz behutsam: Gott wurde mir real, ich fing wieder an zu beten (leider muß ich das so sagen) und die Bibel enthielt auf einmal Texte, die mich ganz persönlich angingen. Ihre Lektüre wurde mir existentiell wichtig. Meine Weltsicht wandelte sich. Es gab eben doch eine unsichtbare Welt, sie war nicht mehr Teil eines überholten antiken Weltbildes. Kurz gesagt: Ich mußte meinen Rationalismus korrigieren Der Verstand lernte vor dem Geist die Knie zu beugen. Vor allem aber bekam ich einen Motivationsschub. Hatte ich kurz vorher noch überlegt, ob ich wirklich lebenslang Pfarrer bleiben wolle, so war das kein Thema mehr. Ich bekam eine bleibende Freude am Glauben und einen Drang ihn weiterzugeben.Das wirkte ansteckend, vor allem auf junge Leute. Die ganze Erfahrung ist für mich immer noch &#8211; ja immer wieder neu ungeheuer befreiend.</p>
<p><strong>Mehr Pfingsten?</strong></p>
<p>Aber sicher! Zunächt ein Eindruck, der sich mir in dem Zusammenhang aufdrängt: Die offizielle Kirche vermeidet es, sich mit Themen, die bestimmte Gruppen besetzen und für sich reklamieren, auseinanderzuetzen. So besetzte der Pietismus und in seinem Gefolge die Evangelikalen das Thema &#8220;Bekehrung&#8221;, &#8220;Wiedergeburt&#8221; &#8211; schon wurde es zum Tabu. Pfingstler und Charismatiker besetzen Themen wie Hl Geist, Charismen oder Geistesgaben &#8211; schon ist ein neues Tabu da. Warum nur? Ist das vielleicht ein Zeichen von Schwäche und Feigheit? Die Erfahrung mit Geist und Geistesgaben sind schon auf Grund des biblischen Befundes eine gründliche Auseinandersetzung wert. Da haben wir doch einfach Defizite. Die Schattenseiten des Rationalismus warten dringend auf eine Überwindung! Wer da Angst hat vor einseitiger &#8220;Geisttheologie&#8221; soll sich erst mal auf den Geist einlassen. Er wird Ausgewogenheit, Befreiung und erweiterte Wahrnehmung der Wirklichkeit erleben. Das geht wahrscheinlich nicht ohne die Demut, sich helfen zu lassen, von denen, die in Geisterfahrungen schon ein Stück mehr zu Hause sind.</p>
<p>Wir bitten ja wahrlich um den Geist in Liedern und Gebeten. Der Geist will aber auch empfangen werden, er will mit uns vertraut werden, will Raum haben im Lebensvollzug und im kirchlichen Handeln. Er will durch seine Gaben wirken. Wenn ich recht sehe kommt das in unserem kirchlichen Leben noch kaum vor. Oder sind z.B. die in 1.Kor. 12 beschriebenen Geistwirkungen kirchliche Lebenswirklichkeit? Was für Chancen liegen noch vor uns, die Kraft, Liebe und Wahrheit des Geistes noch ganz anders zu erfahren. Welche Ermutigung! Was für eine neue Vollmacht für unsere Kirche! Wenn der Geist, der die Kirche gegründet hat in ihr ein Randthema bliebe, dann müßte man sich nicht wundern, wenn die Kirche selbst in der Gesellschaft eine Randerscheinung würde. <em></em></p>
<p><em>Gotthold Karrer, Pfr. i.R., Buchloe</em></p>
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		<title>Jahreslosung 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 09:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan.hradetzky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologische Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Jahreslosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! (Johannes 14,1) Es ist Jesus selber, der uns beim Übergang in ein neues Jahr zuruft: Bangemachen gilt nicht! Ihr werdet nicht in Angst und Schrecken versetzt. Angst ist ja immer ein schlechter Ratgeber. Vor Kurzem sagte mir der Herr: &#8220;Wovor Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_39" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/karrer.jpg"><img class="size-full wp-image-39" title="karrer" src="http://www.gge-suedbayern.de/wp/wp-content/uploads/2010/06/karrer.jpg" alt="Pfr. i.R. Gotthold Tom Karrer" width="150" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Pfr. i.R. Karrer</p></div>
<blockquote><p>Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht!<br />
Glaubt an Gott und glaubt an mich!<br />
(Johannes 14,1)</p></blockquote>
<p>Es ist Jesus selber, der uns beim Übergang in ein neues Jahr zuruft: Bangemachen gilt nicht! Ihr werdet nicht in Angst und Schrecken versetzt. Angst ist ja immer ein schlechter Ratgeber. Vor Kurzem sagte mir der Herr: &#8220;Wovor Du Angst hast, das kannst Du nicht beherrschen.&#8221; Angst soll man bei Ihm loswerden und dafür Kraft und Mut empfangen &#8230; &#8220;Fürchtet Euch nicht!&#8221; Dies ist ja auch die Weihnachtsbotschaft der Engel.</p>
<p>Glaube! Das ist die Aufgabe in diesem Jahr. Das muss mehr beachtet, das muss neu geübt werden. Die alte Jahreslosung hat uns ja schon darauf vorbereitet: Alle Dinge sind möglich bei Gott! Parallel dazu sagt Jesus: Alle Dinge sind möglich dem, der glaubt. Wir führen das Wort &#8220;glauben&#8221; häufiger im Mund, als uns bewusst ist &#8211; manchmal eher negativ: &#8220;Ich glaube, da wird nichts draus &#8211; ich glaube, ich krieg ne Erkältung&#8221;. Wir müssen wohl besser auf unsere Worte achten. Sie sollen Glauben ausdrücken &#8211; mir selber, Anderen und Gott gegenüber. Wie ernst nimmt doch Jesus unser Sprechen! Welche Macht gibt er unseren Worten! Etwa, wenn er sagt: &#8220;Wer zu diesem Berg spräche: Heb dich und wirf dich ins Meer! und zweifelte nicht in seinem Herzen, sondern glaubte, dass geschehen werde, was er sagt, so wird&#8217;s ihm geschehen&#8221; (Markus 11,23). Das sind starke Worte, die umgesetzt werden wollen. Gedankliche Zustimmung reicht da nicht!</p>
<p>Die Herausforderung an mich und an Euch heißt: Welchen &#8220;Berg&#8221;, welche &#8220;Berge&#8221; haben wir demnächst ins Meer zu versenken? Sicherlich Berge von Furcht und negativen Erwartungen, aber wohl auch ganz konkrete Schwierigkeiten und Hindernisse. Ich empfinde: Jesus wartet geradezu auf Gelegenheiten, wo er mir und Dir sagen kann: &#8220;Dein Glaube hat Dir geholfen! Geh hin in Frieden!&#8221;</p>
<p>In diesem Sinn wünsche ich Euch allen eine gesegnetes Jahr 2010!</p>
<p>Euer Gotthold Tom Karrer<br />
(Pfr. i.R. und 1. Vorsitzender der GGE Südbayern)</p>
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